Neuzugang Laurent macht den Unterschied

TV Neuhausen verliert nach solidem Beginn das wichtige Kellerduell gegen Dansenberg 20:25

Schwerer Rückschlag für den TV Neuhausen im Kampf um den Drittliga-Verbleib. Die 20:25-Heimniederlage gegen den TuS Dansenberg war gleich aus mehrfacher Hinsicht bitter. Weh tut ganz besonders, dass die Gäste aus Kaiserslautern nun bis auf einen Punkt an den TVN herangerückt sind. Nicht weniger lustig war für die TVN-Fans unter den 713 Zuschauern, dass  nach einem soliden Beginn inklusive 13:13-Pausenstand die technischen Fehler nach der Halbzeit drastisch zunahmen. TVN-Spielertrainer Ferdinand Michalik sah dies auch als einen Hauptgrund für die Heimpleite an. „Diese einfachen Fehler haben oft zu Kontern und Toren geführt“, haderte der 30-Jährige in der Pressekonferenz nach dem Spiel.  Die beste Phase hatten die 1893er Mitte der ersten Halbzeit. Als nach knapp 14 Minuten Mario Lourenco das 6:3 warf, sah alles nach einem gelungenen Faschingssamstag für die Gastgeber aus. Doch nur sechs Minuten später stand es 8:8. Den TVN-Spielern machte allerdings auch die Härte des Gegners zu schaffen. „Wir haben jedoch keine Zeitstrafe in der gesamten Partie erhalten, was beweist, dass wir genau die richtige Aggressivität hatten“, rekapitulierte Dansenberg-Chefcoach Marco Sliwa. Überhaupt zeigte sich der Pfälzer hochzufrieden mit dem, was sich in der Hofbühlhalle abgespielt hatte. „In der entscheidenden Phase Mitte der zweiten Halbzeit haben auch unsere Torhüter einige Male überragend gehalten“, sagte Sliwa, „wir sind wahnsinnig glücklich, dass wir heute gewonnen haben." Es war meiner Ansicht nach ein verdienter Sieg.“ Einen besonderen Joker hatten die Gäste mit Loic Laurent aus dem Ärmel geschüttelt. Der wurfgewaltige Neuzugang markierte in seinem ersten TuS-Spiel neun Treffer, davon mehr als die Hälfte aus dem Rückraum erzielt. Der Franzose machte den Unterschied. Bester Werfer beim TVN: Mario Lourenco (7 Tore). Ferdinand Michalik steht vor einer schwierigen Trainingswoche. Die nach dem beeindruckenden 33:24 über Fürstenfeldbruck gewonnene Zuversicht, ist wieder einem Stück weit der Realität gewichen. „Trotzdem müssen wir weiter ruhig arbeiten und diese Niederlage analytisch aufarbeiten“, betonte der TVN-Spielertrainer bei der Pressekonferenz, „das Team hat in dieser Saison schon öfters gezeigt, dass es besser geht.“