Ein Altbekannter ist der Neue

Sinisa Mitranic coacht ab sofort den Handball-Drittligisten TV Neuhausen

 

Die Suche nach einem neuen Cheftrainer ist abgeschlossen: Sinisa Mitranic wird beim Handball-Drittligisten TV Neuhausen ab sofort die Geschicke an der Seitenlinie leiten. Der 49-Jährige ist im Ermstal alles andere als ein Unbekannter. Bis vor zwei Jahren trainierte er die Neuhausener „Zweite.“ Mitranic löst damit Interimstrainer Markus Bühner ab, der das Team nach der Demission von Cheftrainer Anel Mahmutefendic in den letzten beiden Spiele des Jahres gegen den VfL Pfullingen (19:17) und die SG Nußloch (26:32) übernommen hatte. „Sinisa Mitranic hat unser Anforderungsprofil absolut erfüllt“, betont TVN-Geschäftsleiter Nico Held, „er ist bodenständig, ehrlich und hat zweifellos das TVN-Gen in sich.“ Aktuell betreut der neue TVN-Coach den A-Junioren-Bundesligisten TSV Wolfschlugen – und das wird auch so bleiben. Mitranic wird beide Funktionen parallel ausüben. Die jungen „Hexenbanner“ schlagen sich als Tabellensechster aktuell bemerkenswert gut. „Sinisa Mitranic zeigt, dass er mit Nachwuchsspielern gut umgehen kann“, erläutert Held. Im Ermstal sind, auch in Hinblick auf die nicht unproblematische Situation des TVN als Tabellenzwölfter, klare Ziele für die kommenden Monate gesetzt worden. „Die individuelle Qualität muss zu einer homogenen Einheit geführt werden, um somit die erforderliche Teamleistung zu bringen“, nennt die TVN-Geschäftsleitung den wichtigsten Punkt. Frühere Handball-Stationen des einstigen jugoslawischen Zweitligaakteurs Mitranic waren unter anderem der TSV Owen, TSV Grabenstetten, HC Wernau und über zehn Jahre (als Trainer und Spieler) der TSV Neuhausen/Filder. Interimscoach Markus Bühner wird ab sofort wieder ausschließlich die TVN-“Zweite“ in der Württembergliga trainieren. „Wir möchten uns bei Markus für seinen Einsatz in den zwei Wochen bedanken. Er ist sofort in die Bresche gesprungen und hat in der kurzen Zeit viel bewegt. Vor allem der Derbysieg gegen den VfL Pfullingen war die Belohnung für seine gute Arbeit mit den Jungs. Nichtsdestotrotz ist uns und Markus das Ziel „Klassenerhalt“ bei der zweiten Mannschaft sehr wichtig. Deshalb haben wir uns in gemeinsamer Absprache dazu entschieden, dass Markus dieses Ziel bei der 2. Mannschaft angeht“, erklärt Held die Trainerentscheidung.