Archiv: TV Neuhausen verpflichtet Lukas Fischer von der SG H2Ku (TVN Pressebericht)

Rückraum-Talent kommt aus Herrenberg

Der TV Neuhausen verpflichtet Lukas Fischer von der SG H2Ku

Er ist jung, talentiert, passt ins Konzept und will sich am Ermsufer weiterentwickeln. Der 19-jährige wird mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet.

Lukas Fischer kennt Neuhausen. Er wurde dort geboren und spielte in seinem Heimatverein von der Jugend bis zu den Aktiven. Freilich ist nicht von Neuhausen/Erms, sondern von Neuhausen auf den Fildern die Rede. Denn von dort wechselte der wurfgewaltige Rückraummann im Jahr 2015 zur SG H2Ku Herrenberg. Der jetzige Viertligist holte Lukas Fischer damals als Ersatz für Jona Schoch, der zum TV Neuhausen wechselte. Jetzt wiederholt sich das Ganze zwei Jahre später: Fischer kommt, Schoch geht - bekanntlich zum HBW Balingen-Weilstetten.

Der 1,89 Meter große Fischer wurde jüngst für den Nationalmannschafts-Lehrgang der Junioren nominiert, hat mit seinem Talent also schon auf sich aufmerksam gemacht und wechselt daher zur neuen Saison zum TV Neuhausen. Über den Ligasprung macht er sich keine großen Sorgen: "Mein aktueller Trainer spricht mir das Niveau für die neue Aufgabe zu", zeigt sich das Rückraumtalent selbstbewusst, weiß aber auch: "In Neuhausen bekomme ich nicht so viel Verantwortung wie jetzt in Herrenberg." Trainer und Sportdirektor Aleksandar Stevic ist voll des Lobes über seinen neuen Rückraumspieler: "Er hat große Spielintelligenz, eine gute Übersicht und ist hochtalentiert." Der Sprung aus der Oberliga in die zweite Liga ist zwar enorm, aber Stevic traut das dem Jungspund zu: "Lukas will und wird bei uns den nächsten Schritt machen. Er hat vielversprechende Anlagen, die ihm helfen, sich an die Liga zu gewöhnen. Ich bin davon überzeugt, dass er es packt."

Der Neuzugang kennt sich in Neuhausen schon gut aus, denn er war bereits einige Male zum Probetraining in der Hofbühlhalle. Sein Eindruck vom neuen Team passt: "Ich wurde super aufgenommen und fühle mich wohl." Mit seinen Erfahrungen aus dritter und vierter Liga im Gepäck will er jetzt in der 2. Bundesliga angreifen - das wird ihm sicher auch gelingen

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Sebastian Buck